Modellbahn

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Update: 06.10.2011

Aller Anfang ...

Im Alter von 5 Jahren wurde ich durch eine Startpackung in der Spur TT mit dem Modellbahnvirus infiziert, wenig später wurde durch eine kleine Fertiganlage in TT eine chronische Krankheit daraus.
Zu dieser Zeit fuhren in meiner erzgebirgischen Heimat noch Dampfloks im Plandienst und ich konnte mich schon damals diesen schwarzen Schönheiten nicht entziehen. Da in TT aber jahrelang nur wenige Dampflokmodelle angeboten wurden, wechselte ich nach 15 Jahren zur Spur H0. Nun folgten einige Jahre der reinen Sammelleidenschaft und ich begann, mich für eine bestimmte Bahnverwaltung und Epoche zu interessieren. 1992 kam der Zeitpunkt, dass ich endlich wieder Platz für eine neue Modellbahnanlage hatte und ich begann mit dem Bau einer 2,80 x 1,60 Meter großen und zerlegbaren Anlage in H0.

Es zeichnete sich schon damals ab, dass die Digitaltechnik in der Modellbahn zukünftig eine große Rolle spielen würde. Dies habe ich beim Bau dieser H0-Anlage berücksichtigt und für den automatischen Fahrbetrieb zusätzlich eine Steuerungssoftware eingeplant.
Das Besondere an der Anlage war ein Schattenbahnhof für 10 Züge ohne den Einbau einer einzigen Weiche, wodurch eine sehr hohe Betriebssicherheit im verdeckten Bereich erreicht wurde. Nachteilig wirkte sich nur aus, daß keine Zugwechsel im Schattenbahnhof stattfinden konnten. Insgesamt war auf der 2-gleisigen Hauptstrecke ein Betrieb von 12 Zügen im automatischen Blockbetrieb möglich. Im sichtbaren Bereich konnten im Durchgangsbahnhof die notwendigen Zugüberholungen stattfinden, dort zweigte auch eine 1-gleisige Nebenbahn zu einem kleinen Kopfbahnhof ab. Die Nebenbahn wurde ausschließlich im manuellen Fahrbetrieb bedient, um ausreichend Abwechslung in das Betriebsgeschehen zu bringen.

Der betriebsbereite Anlagenrohbau wurde nach einer Ausstellung meines damaligen Modellbahnvereins an einen Interessenten verkauft. Hierdurch bot sich mir die Gelegenheit, ohne finanzielle Verluste auf die neueste Digitaltechnik am Markt umzusteigen.
Die damals auf dieser Anlage eingesetzte Steuerungssoftware war leider sehr unzuverlässig und hatte sich überhaupt nicht bewährt, so dass ich mich in dieser Hinsicht ebenfalls nach einer besseren Lösung umsehen konnte. Nach umfangreichen und langwierigen Tests der zu diesem Zeitpunkt auf dem deutschen Markt befindlichen Steuerungsprogramme fand ich Anfang 2003 dann mit TrainController™ endlich die für meine Bedürfnisse passende Steuerungssoftware.